Echtheitszertifikat für Kunstwerke: Was hineingehört und wie Sie es ausstellen

Früher oder später fragt ein Käufer, eine Galerie oder eine Versicherung nach dem Echtheitszertifikat. Das ist das Dokument, in dem Sie selbst bestätigen: Dieses Werk stammt von mir.

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Echtheitszertifikat für Kunstwerke: Was hineingehört und wie Sie es ausstellen

Früher oder später fragt ein Käufer, eine Galerie oder eine Versicherung nach dem Echtheitszertifikat. Das ist das Dokument, in dem Sie selbst bestätigen: Dieses Werk stammt von mir. Unten: was hineingehört, was ein Zertifikat, das sich prüfen lässt, von einer Vorlage aus dem Netz unterscheidet – und wie das bei ArtFond funktioniert.

Was in ein Zertifikat gehört

  • Ihr Name – so, wie Sie Ihre Werke signieren.
  • Titel des Werks und Jahr.
  • Material und Technik.
  • Maße.
  • Bei Auflagenwerken: Nummer des Exemplars und Auflage, zum Beispiel 3/25.
  • Nummer des Zertifikats oder Registrierungsnummer des Werks – damit man sich darauf beziehen kann.
  • Datum, an dem Sie das Zertifikat ausstellen.
  • Ihre Unterschrift. Von Hand, auf dem ausgedruckten Blatt.

Was nicht ins Zertifikat gehört: eine Schätzung des Werts (das ist Sache eines Gutachters), Versprechen zur Wertsteigerung und die Worte „Original garantiert“ ohne jede Möglichkeit, das zu prüfen.

Was eine Vorlage aus dem Netz von einem prüfbaren Zertifikat unterscheidet

Eine Vorlage ist ein Blatt Papier. Jeder kann das gleiche Blatt mit einem anderen Namen drucken. Sinn hat ein Zertifikat dann, wenn der Käufer in fünf Jahren prüfen kann, dass es wirklich von Ihnen stammt und dass die Angaben darin nicht geändert wurden. Dafür braucht es zwei Dinge: einen Eintrag über das ausgestellte Zertifikat, den Sie aufbewahren, und einen Weg, das Blatt mit diesem Eintrag abzugleichen.

Wie das bei ArtFond funktioniert

  • Das Zertifikat wird aus der Werkkarte ausgestellt. Name, Titel, Jahr, Material und Maße kommen aus dem Katalog – Sie tippen nichts neu ab.
  • Zwei Sprachen auf einem Blatt: Englisch und die, die Sie aus den sieben wählen.
  • Registrierungsnummer. Jedes Werk hat eine Nummer in Ihrem Katalog, und sie steht im Zertifikat.
  • Der QR-Code führt zur Prüfseite auf Ihrer Website. Dort stehen die Angaben, mit denen das Zertifikat ausgestellt wurde: Künstler, Titel, Jahr, Material, Maße, Nummer, Datum.
  • Änderungen sind sichtbar. Wurde die Werkkarte bearbeitet, nachdem das Zertifikat ausgestellt war, weist die Prüfseite darauf hin.
  • Widerruf. Ein irrtümlich ausgestelltes Zertifikat lässt sich widerrufen, und die Prüfseite zeigt, dass es ungültig ist (im Tarif Unlimited).
  • Auflagenwerke. Ein eigenes Zertifikat für jedes Exemplar, mit dessen Nummer.
  • Anhang mit Provenienz – auf Wunsch: wo das Werk gezeigt wurde und wem es gehörte.
  • Register. Alle ausgestellten Zertifikate stehen in einer Liste in Ihrem Konto (im Tarif Unlimited).

Was das ArtFond-Zertifikat nicht leistet

Wir sagen es direkt, weil es wichtig ist:

  • Es ist keine digitale Signatur. Das Zertifikat bestätigt, dass es am angegebenen Tag von Ihrer Website aus ausgestellt wurde. Wir behaupten nicht, dass es fälschungssicher ist – aber es lässt sich abgleichen.
  • Es sagt nichts darüber, bei wem das Werk heute ist. Es ist ein Eintrag darüber, dass das Zertifikat ausgestellt wurde, nicht über den Besitz.
  • Es ist kein Gutachten und keine Ausfuhrgenehmigung. Für die Ausfuhr eines Werks aus der Ukraine ist ein staatliches Gutachten nötig; die Unterlagen dafür bereitet ArtFond separat vor. Die Ausfuhrregeln unterscheiden sich von Land zu Land.

Häufige Fragen

Hat das Zertifikat rechtliche Wirkung? Es ist Ihre schriftliche Erklärung, dass das Werk von Ihnen stammt. Sie hat das Gewicht, das Ihre Unterschrift hat. Für sich genommen hat es keinen notariellen oder staatlichen Status.

Muss ich das ausgedruckte Zertifikat unterschreiben? Ja. Die Unterschrift von Hand ist das, was der Käufer erwartet – und das, was Ihr Blatt von einem Ausdruck unterscheidet.

Was tun, wenn ich ein Werk verkauft habe, bevor ich Zertifikate ausgestellt habe? Jetzt ausstellen: Das Zertifikat trägt das heutige Datum, und das ist ehrlich. Dem Käufer schicken Sie das PDF oder das Blatt per Post.

Kann ich ein Zertifikat für ein Werk ausstellen, das nicht auf der Website steht? Das Zertifikat wird aus der Werkkarte im Katalog ausgestellt. Sie können das Werk in den Katalog aufnehmen, ohne es auf der Website zu zeigen.

Was kostet das? Das Ausstellen von Zertifikaten und die Prüfseite sind in jedem ArtFond-Tarif enthalten: ab 15 € pro Monat bei jährlicher Zahlung, 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte. Das Register der ausgestellten Zertifikate und der Widerruf gehören zum Tarif Unlimited.

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Aus Ihren Fotos und Ihrer Biografie — eine verkaufsbereite Website, ein PDF-Portfolio, Lebenslauf, Artist Statement und ein Zertifikat für jedes Werk. 14 Tage kostenlos, ohne Karte.